Wenn Sie nach Durchsicht unserer FAQs noch Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.
Beim No-Touch-Verfahren berührt kein Instrument das Auge – der Laser übernimmt alle Schritte schmerzfrei und präzise. Im Vergleich zur klassischen Trans-PRK wird das Hornhautepithel nicht komplett aufgelöst.
Ideal bei dünner Hornhaut, Kontaktlinsenunverträglichkeit, Kontaktsportarten, Angstpatienten und Risikoberufe
Nein – der Eingriff selbst ist schmerzfrei. Leichte Schmerzen oder Brennen können in den ersten Tagen auftreten. Diese lassen sich mit Augentropfen lindern.
Der Lasereingriff dauert pro Auge nur etwa 10 Sekunden.
Die Heilung dauert ca. 4–7 Tage. In dieser Zeit können Sehen und Alltag eingeschränkt sein.
In der Regel nach 5–7 Tagen. Das hängt von der individuellen Heilung ab.
Weil es besonders sicher, sanft und oberflächlich ist – ohne Flap, ohne Saugkontakt, ideal für empfindliche Augen. Hierzu gibt es viele große internationale Studien, die den Vorteil im Vergleich zu den übrigen Verfahren nachgewiesen haben. Im Vergleich zu den anderen Laserverfahren (Femto-LASIK, SMILE) ist das Risiko einer Komplikation sehr gering, da keine mechanische Manipulation der Hornhaut erfolgt.
Nein – beim No-Touch-Verfahren erfolgt die Behandlung komplett ohne Schnitt oder mechanische Berührung.
Im Vergleich zu den anderen Laserverfahren (Femto-LASIK, SMILE) ist das Risiko von trockenen Augen deutlich reduziert, da die Hornhaut nicht geschnitten wird und dadurch die empfindlichen Nervenzellen der Hornhaut nicht beschädigt werden.
Ja – sie ist unverzichtbar, um zu prüfen, ob Ihre Augen für die Laserbehandlung geeignet sind. Wir führen eine sehr detaillierte Funktionsprüfung und organische Untersuchung durch.
Die Heilung dauert zwar etwas länger allerdings zugunsten der Sicherheit der Behandlung und der Stabilität der Hornhaut.
Ja, in den meisten Fällen werden beide Augen in einer Sitzung behandelt.
In der Regel ab 20 Jahren, wenn die Sehwerte über mindestens ein Jahr stabil sind.
Ja – weiche Linsen ca. 1 Woche, harte Linsen ca. 2–3 Wochen vor dem Termin.
In der Regel nicht – Laserbehandlungen zur Sehkorrektur sind meist Selbstzahlerleistungen. Bei Privatpatienten:innen können die Kosten bei der Krankenkasse eingereicht werden. Hierzu wird ein Kostenvoranschlag erstellt.
Ja, sogenannte Nachkorrekturen sind bei Bedarf möglich – je nach individueller Hornhautbeschaffenheit.
SmartSurfACE nutzt eine besonders glatte, gewebeschonende Lasertechnik für bessere Heilung und Sehqualität.
Ja – besonders, weil keine mechanischen Schnitte oder Flaps entstehen, ist das Verfahren ideal für Kontaktsportler.
Vorübergehend ja – vor allem in den ersten Tagen. Sonnenbrillen sind daher sinnvoll. Dies gilt für alle Laserverfahren.
Nach ca. 1 Woche, intensiver Sport (z. B. Schwimmen, Kampfsport) nach 2–4 Wochen.
Die Kosten richten sich nach Ihrer individuellen Fehlsichtigkeit. In einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes Angebot ohne versteckte Gebühren — Voruntersuchung, Behandlung und Nachsorge sind inklusive. Eine detaillierte Kostenübersicht finden Sie hier.
Kurzsichtigkeit bis ca. –8 dpt, Weitsichtigkeit bis +3 dpt, Astigmatismus bis 5 dpt – abhängig von Hornhautdicke.
Nebenwirkungen wie trockene Augen, Halos oder Lichtempfindlichkeit sind meist vorübergehend und klingen ab.
Ja – eine spätere Operation am grauen Star ist problemlos möglich.
Ja. Wir führen zunächst eine kostenlose und umfassende Voruntersuchung durch — inklusive Hornhautdickenmessung, Sehstärke, Pupillengröße und Augeninnendruck. Erst wenn alle Parameter stimmen, empfehlen wir eine Behandlung. Alle Details zur Voruntersuchung finden Sie hier.
Viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten je nach Tarif teilweise oder vollständig. Wir unterstützen Sie gerne mit den notwendigen Unterlagen für Ihre PKV-Anfrage. Mehr zu Kosten und Versicherung.
Eine Laserbehandlung während der Schwangerschaft oder Stillzeit wird nicht empfohlen, da hormonelle Veränderungen die Hornhautform und Sehstärke beeinflussen können. Wir empfehlen, mindestens drei Monate nach dem Abstillen mit der Voruntersuchung zu warten. Alle Voraussetzungen für die Behandlung.
Augenlasern ist grundsätzlich auch ab 50 Jahren möglich, sofern Hornhaut und Sehwerte geeignet sind. Zu berücksichtigen ist die beginnende Alterssichtigkeit (Presbyopie): Eine Laserbehandlung korrigiert entweder Fern- oder Nahsicht, nicht beides gleichzeitig. In der kostenlosen Voruntersuchung beraten wir Sie individuell. Mehr zur No-Touch-Lasik im Detail.
Presbyopie lässt sich mit speziellen Methoden wie der Monovision behandeln, bei der ein Auge auf Ferne, das andere auf Nähe eingestellt wird. Diese Option setzt eine individuelle Beratung voraus. Informationen zur Voruntersuchung und Beratung.
In der Regel dürfen Patienten nach 5–7 Tagen wieder Auto fahren, sobald die gesetzliche Mindest-Sehschärfe erreicht ist (0,7 / 0,5). Unser Arzt erteilt die individuelle Freigabe nach der Kontrolluntersuchung. Was Sie nach der Behandlung erwartet.
Bei geeigneten Patienten mit stabiler Sehstärke ist das Ergebnis in den meisten Fällen dauerhaft. Studien zeigen, dass über 95 % der Behandelten nach 10 Jahren noch brillenfrei sind. Die natürliche Alterssichtigkeit bleibt davon unabhängig. Ergebnisse und Langzeitstudien.
Das Augenlasern zählt zu den am häufigsten durchgeführten refraktiven Eingriffen weltweit. Bei sorgfältiger Patientenauswahl liegt die Zufriedenheitsrate bei ueber 95 %. Aumedica setzt ausschliesslich auf das No-Touch-Verfahren Smart SurfACE, das ohne Schnitt auskommt und strukturelle Risiken minimiert. Mehr dazu: Wie sicher ist Augenlasern?
Nach dem No-Touch-Verfahren empfehlen wir in der Regel 3 bis 7 Tage Schonung. Bei Büroarbeit kann eine kürzere Auszeit genügen, bei körperlich anspruchsvollen Berufen kann es länger dauern. Details: Augenlasern und Krankschreibung
Ja, Astigmatismus ist eine der häufigsten Indikationen und kann mit Smart SurfACE sehr präzise korrigiert werden. Entscheidend sind Grad der Verkrümmung und Hornhautdicke. Lesen Sie mehr: Augenlasern bei Hornhautverkrümmung und Astigmatismus und Augenlasern
Monovision bedeutet: ein Auge auf Ferne, das andere auf Naehe eingestellt. Diese Methode kann ab ca. 45 Jahren interessant sein, wenn die natürliche Akkommodationsfähigkeit nachlässt. Mehr: Monovision beim Augenlasern
Grundsätzlich ja. Bei Patienten ueber 60 prüfen wir besonders sorgfältig, ob ein Lasereingriff oder alternativ ein Linsenimplantat die bessere Wahl ist. Mehr dazu: Augenlasern ueber 60
In den ersten Tagen: kein Reiben der Augen, kein Schwimmbad, keine Sauna, kein starker Staub oder Rauch. Wir erstellen fuer jeden Patienten einen individuellen Nachsorgeplan. Uebersicht: Was darf man nach dem Augenlasern nicht tun?
Wir empfehlen in den ersten Wochen konsequent eine UV-schützende Sonnenbrille, insbesondere im Freien und bei starker Sonneneinstrahlung. Genaue Empfehlungen: Sonnenbrille nach dem Augenlasern
Nach dem Eingriff erhalten Sie entzündungshemmende und befeuchtende Augentropfen. Die genaue Zusammensetzung richtet sich nach Ihrem individuellen Heilungsverlauf. Details: Medikamente nach dem Augenlasern
In den ersten 24 bis 48 Stunden empfehlen wir, Bildschirme möglichst zu meiden, da die Augen empfindlich sind und leicht austrocknen. Danach können die meisten Patienten schrittweise zurückkehren. Mehr: Handy nach dem Augenlasern
Die Wellenfrontanalyse erfasst individuelle Aberrationen des Auges ueber normale Kurz- oder Weitsichtigkeit hinaus und ermöglicht eine präzisere Laserkorrektur. Bei Aumedica ist sie Teil der Voruntersuchung. Lesen Sie mehr: Wellenfrontanalyse beim Augenlasern
Das Augenlasern kann das ganze Jahr ueber durchgeführt werden. Im Sommer ist UV-Schutz wichtig, im Winter kann trockene Heizungsluft die Heilung beeinflussen. Mehr: Die beste Jahreszeit fuer das Augenlasern
Ja, leichte Sehschwankungen in den ersten Wochen sind normal und Teil des Heilungsprozesses. Das Sehvermögen stabilisiert sich schrittweise, in der Regel nach 4 bis 6 Wochen. Details: Sehschwankungen nach dem Augenlasern
Langzeitstudien zeigen stabile Ergebnisse bei den meisten Patienten. Mögliche Phänomene wie leichte Trockenheit oder seltene Regression lassen sich mit Nachkorrekturen behandeln. Lesen Sie mehr: Langzeitfolgen des Augenlaserns
Ja, Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist korrigierbar, allerdings mit spezifischeren Voraussetzungen als bei Kurzsichtigkeit. In der Voruntersuchung klären wir, ob das Verfahren fuer Sie geeignet ist. Mehr: Augenlasern bei Weitsichtigkeit
Augenlasern eignet sich bei ausreichender Hornhautdicke und korrigierbaren Sehfehler. Ein Linsenimplantat kann bei sehr hohen Dioptrien oder dünner Hornhaut besser sein. Den Vergleich lesen Sie hier: Augenlasern oder Linsenimplantat
Eine ausreichende Hornhautdicke ist Grundvoraussetzung, da beim Eingriff Gewebe abgetragen wird. Ob Ihre Hornhaut dick genug ist, messen wir in der Voruntersuchung. Mehr Infos: Augenlasern mit duenner Hornhaut
Die TransPRK ist das Grundprinzip hinter SmartSurfACE. Der Excimer-Laser trägt in einem Schritt Epithel und Hornhautstroma ab, ohne mechanischen Kontakt. Patienten berichten von einem schnellen, angenehmen Ablauf. Details: TransPRK Ablauf und Erfahrungen
Bei gut eingestelltem Diabetes ohne relevante diabetische Retinopathie ist Augenlasern in vielen Fällen möglich. Eine sorgfältige Voruntersuchung ist hier besonders wichtig. Lesen Sie mehr: Augenlasern bei Diabetes
Ja, in vielen Fällen ist das möglich. Die Zulassungsvoraussetzungen fuer Polizei, Bundeswehr oder Piloten haben sich oft zugunsten moderner Laserverfahren verändert. Mehr: Augenlasern und Polizei / oeffentlicher Dienst
Moderne Laserverfahren erzielen bei sorgfältig ausgewählten Patienten Erfolgsquoten von ueber 95 % fuer Brillenfreiheit oder deutliche Reduktion der Sehkorrektur. Aumedica kombiniert modernste Diagnostik mit SmartSurfACE fuer optimale Ergebnisse. Detaillierte Daten: Erfolgsquote beim Augenlasern
Die Angst vor Erblindung ist die häufigste, aber statistisch unbegründete Sorge vor einer Augenlaserbehandlung. Bei modernen No-Touch-Verfahren wie SmartSurfACE (TransPRK), das bei Aumedica in Köln eingesetzt wird, sind seit der Zulassung der Excimer-Lasertechnologie weltweit keine gesicherten Fälle einer echten Erblindung durch das Verfahren dokumentiert. Der Excimer-Laser arbeitet berührungsfrei ausschließlich an der obersten Hornhautschicht und dringt weder in das Augeninnere noch in Netzhaut oder Sehnerv ein. Ein Blindwerden würde bedeuten, dass diese tieferen Strukturen beschädigt werden, was technisch durch das Verfahren gar nicht möglich ist. Das reale Risiko einer schweren, dauerhaften Sehverschlechterung wird in internationalen Studien mit weniger als 0,01 Prozent angegeben, meist verursacht durch nachträgliche Infektionen. Diese werden durch unsere sterilen Klinikstandards, die routinemäßige Antibiotikaprophylaxe und engmaschige Nachkontrollen praktisch ausgeschlossen. Zum Vergleich: Das langjährige Tragen weicher Kontaktlinsen trägt ein statistisch höheres Risiko für schwere Hornhautinfektionen als eine einmalige TransPRK. Sollten in der Voruntersuchung Risikofaktoren wie Keratokonus, Netzhauterkrankungen oder Autoimmunprozesse festgestellt werden, raten wir grundsätzlich von einer Behandlung ab.
Diese Sorge ist verständlich, aber technisch unbegründet. Vor Behandlungsbeginn wird das Augenlid mit einem sanften Lidhalter vorsichtig offen fixiert, sodass unwillkürliches Blinzeln während der wenigen Sekunden Laseranwendung physisch ausgeschlossen ist. Der Lidhalter wird zuvor durch betäubende Augentropfen schmerzfrei gemacht und übt keinen unangenehmen Druck auf den Augapfel aus. Bewegungen des Auges selbst werden von einem hochpräzisen 7-dimensionalen Eyetracking-System des SCHWIND-AMARIS-Lasers registriert, das die Augenposition bis zu 1050 Mal pro Sekunde erfasst und den Laserstrahl in Echtzeit nachführt. Sobald sich Ihr Auge auch nur minimal verlagert, folgt der Laser automatisch der Bewegung oder pausiert bei zu starker Abweichung, bis die Position wieder korrekt ist. Ein Fehlschuss ist dadurch praktisch ausgeschlossen. Zusätzlich fixieren Sie während der Behandlung ein rotes Blinklicht, das Ihnen einen visuellen Anhaltspunkt gibt und die Konzentration erleichtert. Unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte in Köln begleiten Sie während der gesamten Anwendung verbal, erklären jeden Schritt und halten Sie ruhig und orientiert.
In den ersten Wochen nach der TransPRK sind leichte Halos (Lichthöfe), Blendungen oder Sterneffekte um Lichtquellen normal und Teil des natürlichen Heilungsprozesses. Ursache ist die noch nicht vollständig regenerierte Hornhautoberfläche, die einfallende Lichtstrahlen kurzfristig etwas streut. Bei den meisten Patientinnen und Patienten verschwinden diese Effekte innerhalb von drei bis sechs Monaten vollständig. Dauerhafte Nachtsichtprobleme, wie sie bei älteren LASIK-Verfahren mit kleinen optischen Zonen gelegentlich auftraten, sind beim modernen SmartSurfACE-Verfahren deutlich seltener geworden, weil die Ablation optisch günstiger gestaltet und die Behandlungszone individuell größer gewählt werden kann. Zusätzlich führen wir bei Aumedica in Köln vor jeder Behandlung eine Wellenfrontanalyse durch, die auch feinste optische Unregelmäßigkeiten Ihrer Hornhaut berücksichtigt und in die Laserplanung einrechnet. Dadurch werden sogenannte Aberrationen höherer Ordnung, die für Nachtsichtprobleme verantwortlich sind, gezielt minimiert. Für Berufsgruppen mit hohem Nachtfahranteil wie Berufskraftfahrer, Piloten oder Polizistinnen und Polizisten klären wir dieses Thema in der Voruntersuchung besonders detailliert und passen die Behandlungsstrategie entsprechend an.
Das Ergebnis einer TransPRK-Behandlung ist stabil und langfristig zuverlässig, weil die Hornhaut dauerhaft in ihrer neuen Form korrigiert wird. Eine sogenannte Regression, also ein leichtes Zurücknehmen der Korrektur, kann in den ersten sechs bis zwölf Monaten in geringem Umfang auftreten, besonders bei sehr hohen Ausgangswerten oberhalb von minus sechs Dioptrien. Diese Regression ist in der Regel gering und wird bei der Behandlungsplanung durch eine minimale, gezielte Überkorrektur bereits einberechnet. Was Sie jedoch nicht mit einer echten Regression verwechseln sollten, sind altersbedingte Veränderungen der Augenlinse, insbesondere die Alterssichtigkeit (Presbyopie) ab etwa 45 Jahren und der spätere Graue Star (Katarakt). Diese Veränderungen betreffen die innere Augenlinse, nicht die gelaserte Hornhaut, und würden auch ohne Laserbehandlung im gleichen Alter eintreten. Sollte sich in Einzelfällen nach Abschluss der Heilung, üblicherweise nach drei bis sechs Monaten, dennoch eine Restfehlsichtigkeit von klinisch relevanter Größe zeigen, kann bei ausreichender verbleibender Hornhautdicke eine Nachbehandlung erfolgen. Die Notwendigkeit einer solchen Nachbehandlung liegt bei Aumedica in Köln bei unter drei Prozent unserer Patienten.
Das Infektionsrisiko nach einer TransPRK ist außerordentlich gering und wird statistisch mit etwa eins zu 10.000 angegeben. Da es sich um ein reines No-Touch-Verfahren handelt, kommen weder chirurgische Instrumente noch die Hand des Arztes mit der Hornhautoberfläche in Berührung. Dadurch entfällt eine wesentliche Ursache für Infektionen, die bei klassischen Verfahren wie LASIK mit dem Anheben eines Hornhautläppchens (Flap) verbunden wären. Die Behandlung erfolgt in unserem zertifizierten OP-Bereich in Köln unter strengsten hygienischen Bedingungen. Direkt nach der Laseranwendung erhalten Sie eine therapeutische Verbandkontaktlinse, die die Hornhaut in den ersten drei bis fünf Tagen schützt, sowie antibiotische Augentropfen für sieben bis zehn Tage zur konsequenten Vorbeugung von Infektionen. Zusätzlich verordnen wir entzündungshemmende und pflegende Tropfen. Wichtig ist Ihre Mitarbeit: Reiben Sie in den ersten Wochen nicht am Auge, verzichten Sie auf Sauna, Schwimmbad und dekoratives Make-up rund um das Auge, und halten Sie sich strikt an das verordnete Tropfschema. Bei ungewöhnlicher Rötung, starken Schmerzen oder plötzlicher Sehverschlechterung erreichen Sie unser Team über eine 24-Stunden-Notfallnummer.
Haze bezeichnet eine leichte, milchige Trübung der oberflächlichen Hornhautschicht, die theoretisch nach oberflächenablativen Verfahren wie der TransPRK auftreten kann. Beim modernen SmartSurfACE-Verfahren ist echter, sehstörender Haze dank optimierter Laserprofile und der gezielten Anwendung von Mitomycin C bei höheren Korrekturen extrem selten geworden. In den ersten Wochen nach der Behandlung ist eine leichte, nur mikroskopisch sichtbare Trübung physiologisch und Teil des Heilungsprozesses; sie beeinträchtigt das Sehen nicht und verschwindet spontan innerhalb von drei bis sechs Monaten. Klinisch relevanter Haze, der die Sehschärfe tatsächlich reduziert, tritt in aktuellen Studien in unter einem Prozent der Fälle auf, meist bei sehr hohen Korrekturen oder bei mangelhaftem UV-Schutz in der postoperativen Phase. Um dieses Risiko zusätzlich zu minimieren, empfehlen wir bei Aumedica konsequent das Tragen einer hochwertigen Sonnenbrille mit vollständigem UV-Filter für mindestens drei bis sechs Monate nach dem Eingriff sowie regelmäßige Nachkontrollen. Sollte in seltenen Fällen dennoch eine Trübung entstehen, ist diese in der Regel medikamentös mit Kortisontropfen oder durch eine gezielte Nachbehandlung sehr gut rückläufig.
Über- oder Unterkorrekturen sind bei modernen Laserverfahren dank präziser Diagnostik selten geworden, aber theoretisch möglich. Bei Aumedica in Köln minimieren wir dieses Risiko durch eine mehrstufige Voruntersuchung mit Wellenfrontanalyse, Pentacam-Topografie, Pachymetrie und mehrfacher, unabhängiger Refraktionsmessung. Zusätzlich lassen wir mindestens vier Wochen ohne Kontaktlinsen vor der endgültigen Messung vergehen, damit die Hornhaut ihre natürliche Form vollständig angenommen hat. Sollte nach abgeschlossener Heilung, üblicherweise nach drei bis sechs Monaten, dennoch eine klinisch relevante Restfehlsichtigkeit von mehr als 0,75 Dioptrien bestehen, ist eine Nachkorrektur in den meisten Fällen problemlos möglich, sofern die verbleibende Hornhautdicke dies erlaubt. Diese Nachbehandlung führen wir mit demselben schonenden No-Touch-Verfahren durch und rechnen sie im Rahmen unserer Nachbesserungsgarantie innerhalb der ersten zwölf Monate ohne zusätzliche Kosten für Sie ab. Bei leichten Überkorrekturen genügt oft die Zeit selbst, weil sich die Brechkraft der Hornhaut noch geringfügig anpasst. Die genauen Bedingungen unserer Nachbesserungsgarantie besprechen wir individuell und schriftlich im Aufklärungsgespräch vor Ihrer Behandlung.
Angst vor einer Augenoperation ist völlig normal und niemand erwartet von Ihnen, ruhig und entspannt zu sein. Unsere gesamte Behandlungsphilosophie bei Aumedica in Köln ist darauf ausgerichtet, Ihnen jedes Gefühl von Kontrollverlust zu nehmen. Vor dem Eingriff bieten wir Ihnen auf Wunsch ein leichtes orales Beruhigungsmittel (Sedativum) an, das die Anspannung deutlich reduziert, ohne Ihre Kooperationsfähigkeit einzuschränken. Während der Behandlung sind Sie durchgehend bei vollem Bewusstsein, hören jederzeit unsere Stimme, können sprechen und wir erklären Ihnen jeden einzelnen Schritt in ruhigem Ton. Die eigentliche Laseranwendung dauert pro Auge nur wenige Sekunden und ist dank der betäubenden Augentropfen völlig schmerzfrei. Sollten Sie mitten in der Behandlung eine akute Angst- oder Panikreaktion verspüren, kann die Prozedur jederzeit sicher unterbrochen werden, ohne dass Ihrem Auge dadurch ein Nachteil entsteht. Auf Wunsch darf Sie eine Vertrauensperson bis vor den OP-Bereich begleiten. Viele unserer Patientinnen und Patienten berichten uns nachträglich, dass die Vorstellung deutlich beängstigender war als das tatsächliche Erlebnis. Nutzen Sie gerne unser kostenloses Vorgespräch, um alle persönlichen Ängste im Detail zu besprechen.
Direkt nach der TransPRK sehen Sie wie durch Milchglas oder leichten Nebel. Das ist völlig normal und der aktuellen Heilungsphase geschuldet: Die oberste Hornhautschicht (Epithel) muss sich in den ersten drei bis fünf Tagen komplett neu bilden und wird in dieser Zeit von einer therapeutischen Verbandkontaktlinse geschützt. In den ersten 24 bis 72 Stunden nach dem Eingriff können Sie ein spürbares Fremdkörpergefühl, Brennen, ausgeprägte Lichtempfindlichkeit und tränende Augen verspüren. Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben diese Phase als unangenehm, aber gut aushaltbar, vergleichbar mit dem Gefühl, ein feines Sandkorn im Auge zu haben. Für diese Phase erhalten Sie von uns bei Aumedica in Köln ein individuell abgestimmtes Schmerzmanagement mit kühlenden und betäubenden Tropfen, oralen Schmerzmitteln (in der Regel Ibuprofen) und pflegenden Tränenersatzmitteln ohne Konservierungsstoffe. Wir empfehlen ausdrücklich, die ersten drei Tage zu Hause zu bleiben, das Zimmer abzudunkeln und viel zu schlafen, da der Schlaf die Heilung deutlich beschleunigt. Ab dem vierten bis fünften Tag lassen die Beschwerden meist deutlich nach und die Sicht klart schrittweise auf. Eine 24-Stunden-Notfallnummer steht Ihnen für ungewöhnliche Beschwerden jederzeit zur Verfügung.
Nein, das ist beim SmartSurfACE-Verfahren technisch nicht möglich. Der Excimer-Laser arbeitet ausschließlich auf der Oberfläche der Hornhaut und trägt dort in mikroskopischen Schritten Gewebe ab, um die Brechkraft des Auges dauerhaft zu verändern. Die Eindringtiefe des Laserstrahls beträgt nur wenige Mikrometer pro Impuls und stoppt physikalisch innerhalb der Hornhaut, die selbst nur rund 500 Mikrometer dick ist. Der Laser durchdringt weder die Vorderkammer noch die Augenlinse, die Glaskörperhöhle oder die Netzhaut. Sehnerv und alle inneren Augenstrukturen bleiben vom Eingriff vollständig unberührt und werden weder mechanisch noch thermisch beeinflusst. Zusätzlich verwendet der SCHWIND-AMARIS-Laser eine sogenannte kalte UV-Wellenlänge von 193 Nanometern, die kein Wärmetrauma im umliegenden Gewebe verursacht. Auch angrenzende Strukturen wie Iris oder Pupille sind während der Behandlung nicht gefährdet. Aus diesem Grund lässt sich mit der TransPRK ausschließlich die Fehlsichtigkeit auf Hornhautebene korrigieren, während innere Augenerkrankungen wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Star (Glaukom) davon unabhängig entstehen und später separat behandelt werden können.
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