Kurzsichtigkeit lasern: Augenlasern bei Myopie

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Kurzsichtigkeit, medizinisch als Myopie bezeichnet, ist eine der häufigsten Sehschwächen weltweit. Betroffene sehen Dinge in der Naehe klar, während Objekte in der Ferne verschwimmen. Brillen und Kontaktlinsen korrigieren das Problem zuverlässig, müssen aber lebenslang getragen werden. Das Augen Lasern bei Kurzsichtigkeit bietet eine dauerhafte Alternative: Ein präziser Laserstrahl verwendet die Hornhautkrümmung so, dass Lichtstrahlen wieder exakt auf der Netzhaut gebündelt werden.

In der Augenlaserklinik Aumedica in Köln wird jede Behandlung individuell geplant. Auf dieser Seite erhalten Sie einen vollständigen Überblick ueber Verfahren, Voraussetzungen und Erfolgschancen. Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Fall haben oder einen Termin vereinbaren möchten, finden Sie alle Informationen rund um das Augenlasern Köln direkt auf unserer Startseite.

Was ist Kurzsichtigkeit (Myopie)?

Myopie entsteht, wenn der Augapfel zu lang ist oder die Hornhaut zu stark gekrümmt ist. Eintreffende Lichtstrahlen werden dadurch vor der Netzhaut gebündelt statt direkt auf ihr. Das Resultat: Entfernte Objekte erscheinen unscharf, nahe Objekte bleiben klar sichtbar. In Deutschland sind schätzungsweise 35 bis 40 Prozent der Bevölkerung kurzsichtig.

Die Kurzsichtigkeit beginnt häufig im Schulalter und entwickelt sich bis ins frühe Erwachsenenalter weiter. Sie wird in Dioptrien (dpt) gemessen, wobei negative Werte eine Kurzsichtigkeit kennzeichnen, zum Beispiel -2,5 dpt oder -6,0 dpt. Ab einem bestimmten Stabilisierung Punkt, meist zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr, bleibt die Sehstärke in den meisten Fällen unverändert. Genau dann kommt eine dauerhafte Laserkorrektur in Betracht.

 

Laserverfahren bei Kurzsichtigkeit im Vergleich

Fuer die Korrektur von Kurzsichtigkeit stehen mehrere erprobte Laserverfahren zur Verfügung. Die Auswahl hängt von der Dicke und Form der Hornhaut, der Stärke der Kurzsichtigkeit und den persönlichen Lebensumständen ab.

LASIK: das meistverbreitete Verfahren

Bei der LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis) wird zunächst mit einem Femtosekundenlaser ein hauchdünner Hornhaut Lappen erzeugt, der zur Seite geklappt wird. Ein Excimerlaser trägt anschliessend präzise Hornhaut Gewebe ab, um den Brech Fehler auszugleichen. Danach legt der Chirurg den Lappen zurück, wo er ohne Nähte anhalt.

Vorteile der LASIK: rasche Verbesserung, geringe Schmerzen, kurze Ausfallzeit. Der Eingriff pro Auge dauert weniger als 15 Minuten. Die LASIK eignet sich besonders fuer Kurzsichtigkeiten bis ca. -10 dpt bei ausreichender Hornhautdicke.

SMILE: minimal-invasiv und ohne Hornhaut Lappen

SMILE (Small Incision Lenticule Extraction) ist eine neuere, besonders schonende Methode. Ein Femtosekundenlaser erzeugt im Hornhaut Inneren ein kleines Linsen Stück (Lentikel), das durch einen winzigen Schnitt von weniger als 4 mm entfernt wird. Ein großer Horn Hautlappen wird nicht benötigt.

Da mehr Nervenfasern in der Hornhaut erhalten bleiben, berichten SMILE-Patientinnen und -Patienten seltener ueber trockene Augen nach der Behandlung. Das Verfahren eignet sich besonders fuer sportlich aktive Menschen und Personen mit einer Neigung zu trockenen Augen.

LASEK und PRK: bewährte Alternative bei dünner Hornhaut

Bei LASEK und PRK (Photorefraktiver Keratektomie) wird das Hornhautepithel (die oberste Zellschicht) vorsichtig abgelöst oder entfernt, bevor der Excimerlaser die darunter liegende Hornhaut bearbeitet. Die Erholungszeit ist etwas länger als bei LASIK oder SMILE, und in den ersten Tagen können leichte Schmerzen auftreten.

LASEK und PRK kommen bevorzugt zum Einsatz, wenn die Hornhaut zu duenn fuer die anderen Verfahren ist. Langfristig sind die Sehresultate mit denen von LASIK vergleichbar.

 

Eignung: Bin ich fuer Augenlasern geeignet?

Nicht jede Person mit Kurzsichtigkeit kann sofort behandelt werden. Eine gründliche Voruntersuchung klärt die individuelle Eignung. In der Regel sind folgende Voraussetzungen erforderlich:

  • Mindestalter: 18 Jahre, empfohlen ab 21 Jahren
  • Stabile Sehstaerke: keine wesentliche Veränderung der Dioptrien in den letzten 12 Monaten
  • Kurzsichtigkeit: in der Regel korrigierbar zwischen -0,5 und -10,0 dpt
  • Ausreichende Hornhautdicke: mindestens ca. 500 Mikrometer vor der Behandlung
  • Keine aktiven Augenerkrankungen: kein Keratokonus, keine aktive Hornhauterkrankung
  • Guter allgemeiner Gesundheitszustand ohne unkontrollierte Autoimmunerkrankungen

 

Wer diese Kriterien nicht vollständig erfüllt, hat möglicherweise alternative Optionen. Bei sehr starker Kurzsichtigkeit oder zu dünner Hornhaut kann die Implantation einer Intraokularlinse (ICL, auch Phakic IOL genannt) eine geeignete Alternative zum Laser sein.

 

Ablauf der Augenlasertherapie bei Aumedica in Köln

Der Weg zur dauerhaften Sehkorrektur beginnt mit einer ausführlichen Erstuntersuchung. In dieser Voruntersuchung werden alle relevanten Augen Parameter erfasst: Hornhautdicke und -krümmung, Augendruck, Refraktion (Brillenwert), Pupillenweite im Dunkeln und der Tränenfilm. Auf dieser Basis wird entschieden, welches Verfahren am besten geeignet ist.

Am Behandlungstag werden Betäubungstropfen eingeträufelt, sodass der Eingriff vollständig schmerzfrei ist. Die eigentliche Laserbehandlung dauert pro Auge nur wenige Minuten. Nach dem Eingriff folgt eine kurze Ruhephase in der Klinik, bevor die Patientin oder der Patient nach Hause entlassen wird. Eine Begleitperson zum Transport ist empfehlenswert.

Nachsorgeuntersuchungen sind am Folgetag, nach einer Woche und nach einem Monat vorgesehen. Bei LASIK und SMILE verbessert sich die Sehstärke oft bereits am nächsten Tag merklich. Bei LASEK und PRK dauert die Erholung ein bis zwei Wochen länger.

 

Ergebnisse und Erfolgschancen

Moderne Augenlaserverfahren erreichen ausgezeichnete Ergebnisse. In klinischen Studien und Praxiserfahrungen erzielen mehr als 95 Prozent der Behandelten nach dem Eingriff eine Sehstärke von 1,0 oder besser, ohne Brille oder Kontaktlinsen. Viele Patientinnen und Patienten sehen nach der Behandlung sogar schärfer als mit ihrer früheren Brille.

Mögliche Nebenwirkungen sind in der Regel vorübergehend: leichte Blendempfindlichkeit, Halos oder Lichtringe um Lichtquellen, sowie ein gelegentliches Trockenheitsgefühl in den ersten Wochen. Diese Symptome klingen bei den meisten Betroffenen innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten ab. Das Risiko schwerwiegender Komplikationen liegt bei erfahrenen Kliniken deutlich unter einem Prozent.

Langzeitstudien zeigen, dass die Korrektur in der grossen Mehrheit der Fälle stabil bleibt. Eine sogenannte Regression, also ein geringes Zurückkommen der Kurzsichtigkeit, kann gelegentlich auftreten. Sie ist jedoch in der Regel gering und kann, sofern genügend Hornhaut Gewebe vorhanden ist, mit einer Nachbehandlung (Enhancement) korrigiert werden.

 

Kosten der Kurzsichtigkeit Korrektur per Laser

Die Behandlungskosten variieren je nach Verfahren, Technik und individuellem Befund. Als grobe Orientierung gelten folgende Preisbereiche:

  • LASIK: ca. 800 bis 1.200 Euro pro Auge
  • SMILE: ca. 1.000 bis 1.500 Euro pro Auge
  • LASEK / PRK: ca. 700 bis 1.100 Euro pro Auge

 

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten fuer Augenlasern in der Regel nicht, da es sich um eine Wahlleistung handelt. Private Krankenversicherungen erstatten die Behandlung je nach Vertrag teilweise oder vollständig. Es empfiehlt sich, vor der Behandlung eine schriftliche Bestätigung der Kostenuebernahme vom Versicherer einzuholen. Viele Kliniken bieten zudem Ratenzahlungsoptionen an.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ab welchem Alter kann man Kurzsichtigkeit lasern lassen?

Das empfohlene Mindestalter beträgt 18 Jahre. Idealerweise sollte das Augen Lasern aber erst ab 21 Jahren erfolgen, da die Sehstärke vorher noch nicht stabil ist. Ausserdem sollte die Sehstärke in den letzten 12 Monaten unverändert geblieben sein.

Wie lange hält das Ergebnis des Augenlaserverfahrens?

Das Ergebnis ist in der Regel dauerhaft. Altersbedingte Veränderungen wie Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) ab etwa dem 40. Lebensjahr sind ein natürlicher Prozess, den die Laserkorrektur nicht verhindert. Die Korrektur der Kurzsichtigkeit selbst bleibt jedoch in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle stabil.

Kann ich nach dem Augenlasern wieder Sport treiben?

Leichter Sport ist bereits nach ein bis zwei Wochen wieder möglich. Kontaktsport, Schwimmen und andere Aktivitäten mit erhöhtem Verletzungsrisiko sollten mehrere Wochen vermieden werden. Ihr behandelndes Team gibt Ihnen individuelle Empfehlungen fuer Ihren Lebensstil.

Ist das Augenlasern schmerzhaft?

Dank lokaler Betäubung durch Augentropfen ist der Eingriff selbst schmerzlos. Manche Patientinnen und Patienten spielen ein leichtes Druckgefühl während der Behandlung. In den Stunden nach dem Eingriff können je nach Verfahren leichtes Brennen oder Tränen auftreten, was in der Regel schnell nachlässt.

Was kostet Augenlasern in Köln?

Die Kosten hängen vom gewählten Verfahren und dem individuellen Behandlungsaufwand ab. Bei Aumedica in Köln werden die Kosten in der persönlichen Voruntersuchung transparent dargelegt. Als grobe Orientierung rechnet man fuer die Behandlung beider Augen mit einem Betrag zwischen 1.600 und 3.000 Euro.

 

Jetzt informieren und Termin vereinbaren

Sie möchten wissen, ob eine Augenlasertherapie fuer Sie in Frage kommt? Das erfahrene Ärzteteam von Aumedica beantwortet Ihre Fragen in einer ausführlichen Voruntersuchung. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin fuer das Augenlasern Köln und starten Sie Ihren Weg zu klarer Sicht ohne Brille.

Fazit

Kurzsichtigkeit zu lasern ist sicher, wirksam und bewährt. Millionen Menschen erlebten endlich Freiheit von der Brille.

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Über den Autor

Dr. med. Kadir Kocadag

Autor

Dr. med. Kadir Kocadag

Augenlaserchirurgie · Solingen & Köln

Dr. med. K. Kocadag ist Facharzt für Augenheilkunde und Experte für moderne Augenlaserchirurgie. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Universität Duisburg-Essen, die fachärztliche Ausbildung an der Universitätsaugenklinik Essen. Seine Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Makula- und Netzhauterkrankungen sowie in der refraktiven Chirurgie.

Seit 2015 ist Dr. Kocadag in Solingen und Köln niedergelassen und zudem als Konsiliararzt im Städtischen Klinikum Solingen tätig.

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