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Kurzsichtigkeit ist die mit Abstand häufigste Fehlsichtigkeit, die gelasert wird. Je nach Verfahren sind Werte bis etwa minus 8 bis minus 10 Dioptrien behandelbar. Die Grenze setzt nicht die Dioptrienzahl, sondern die Hornhautdicke: Jede Dioptrie kostet Gewebe, und ein sicherer Rest muss stehen bleiben.
Was bei Kurzsichtigkeit im Auge passiert
Bei einer Kurzsichtigkeit, medizinisch Myopie, ist der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft zu lang. Einfallendes Licht wird deshalb vor der Netzhaut gebündelt statt auf ihr. In der Ferne entsteht ein unscharfes Bild, in der Nähe bleibt das Sehen scharf.
Die Laserkorrektur verändert nicht die Länge des Auges, sondern seine Brechkraft. Der Excimerlaser flacht die Hornhaut in der Mitte ab, wodurch das Licht schwächer gebrochen wird und der Brennpunkt auf die Netzhaut wandert. Die Länge des Augapfels bleibt, weshalb eine hohe Myopie auch nach erfolgreicher Korrektur eine regelmäßige Netzhautkontrolle sinnvoll macht.
Bis zu wie viel Dioptrien ist eine Behandlung möglich?
Verfahren | Kurzsichtigkeit bis etwa | Sinnvoll bei |
|---|---|---|
SmartSurfACE | minus 10 Dioptrien | dünner Hornhaut, Kontaktsport, trockenen Augen |
Femto-LASIK | minus 8 bis minus 10 Dioptrien | schneller Rückkehr in den Alltag |
ReLEx SMILE | minus 10 Dioptrien | trockenen Augen, sportlicher Aktivität |
PRK / LASEK | minus 8 Dioptrien | dünner Hornhaut, beruflichem Schlagrisiko |
Diese Werte sind Richtgrößen. Zwei Menschen mit jeweils minus 7 Dioptrien können unterschiedliche Antworten bekommen, wenn die Hornhautdicke sich unterscheidet. Deshalb steht am Anfang immer die Vermessung und nicht die Methodenwahl.
Wenn die Werte zu hoch sind
Ab etwa minus 10 Dioptrien oder bei zu dünner Hornhaut ist eine Laserkorrektur nicht mehr sicher durchführbar. Dann kommen linsenbasierte Verfahren infrage, etwa eine implantierbare Kontaktlinse, die zusätzlich zur natürlichen Linse eingesetzt wird. Eine ehrliche Absage für den Laser ist in diesen Fällen die richtige Antwort und kein Ausschluss von jeder Behandlung.
Bin ich für eine Behandlung geeignet?
- Ihre Sehstärke ist seit mindestens zwölf Monaten stabil.
- Sie sind mindestens 18 Jahre alt.
- Die Hornhautdicke reicht für die geplante Korrektur mit sicherem Rest.
- Es liegt kein Keratokonus und keine akute Augenerkrankung vor.
- Sie sind nicht schwanger und stillen nicht, da sich die Sehstärke in dieser Zeit verändern kann.
- Keine Autoimmunerkrankung, die die Wundheilung beeinträchtigt.
Der erste Punkt wird am häufigsten unterschätzt. Wer sich zu früh lasern lässt, korrigiert einen Wert, der sich noch verschiebt, und braucht später eine Nachkorrektur. Bringen Sie deshalb alte Brillenpässe mit, sie sind der beste Nachweis für Stabilität.
Ablauf bei Aumedica
- Kostenloser Quick-Check, etwa 30 Minuten, erste Einschätzung ohne Untersuchung.
- Detaillierte Voruntersuchung, 60 bis 90 Minuten: Topographie, Tomographie, Refraktion, Tränenfilm, Pupillenmessung, Netzhaut. Kontaktlinsen vorher weglassen, weiche eine Woche, formstabile zwei Wochen.
- Behandlungstag, ambulant, meist unter 15 Minuten pro Auge. Nicht selbst fahren.
- Kontrolle am Folgetag, dann weitere Termine über zwölf Monate.
Was Sie nach dem Eingriff erwartet
Nach Femto-LASIK und ReLEx SMILE sehen die meisten am Folgetag bereits alltagstauglich. Nach SmartSurfACE, PRK oder LASEK dauert es fünf bis sieben Tage, dafür entfällt der Flap. In beiden Fällen sind trockene Augen in den ersten Wochen häufig und klingen bei den meisten Menschen wieder ab.
Eine Erwartung sollte klar sein: Eine Laserkorrektur der Fernsicht verhindert die Alterssichtigkeit nicht. Ab etwa dem 45. Lebensjahr kann eine Lesebrille nötig werden, unabhängig davon, wie gut die Fernkorrektur gelungen ist. Das ist keine Komplikation, sondern ein natürlicher Prozess der Augenlinse.
Kosten
1.800 Euro pro Auge im Festpreis, einschließlich Voruntersuchung, Eingriff, aller Nachkontrollen über zwölf Monate und der Augentropfen. Der Quick-Check ist kostenlos, die detaillierte Voruntersuchung kostet 150 Euro und wird bei einer Behandlung vollständig angerechnet. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten im Regelfall nicht; für private Versicherungen erstellen wir einen Kostenvoranschlag nach GOÄ.
Kostenlose Erstberatung vereinbaren: 0221 29798663 oder info@aumedica.de · Aumedica, Heumarkt 43, 50667 Köln
Häufige Fragen
Bis wie viel Dioptrien kann man Kurzsichtigkeit lasern?
Je nach Verfahren bis etwa minus 8 bis minus 10 Dioptrien. Die eigentliche Grenze setzt die Hornhautdicke: Jede Dioptrie verbraucht Gewebe, und nach der Korrektur muss ein sicherer Rest verbleiben. Bei höheren Werten kommen linsenbasierte Verfahren infrage.
Kommt die Kurzsichtigkeit nach dem Lasern zurück?
Die Formveränderung der Hornhaut ist dauerhaft. Bei sehr hohen Ausgangswerten kann sich die Sehstärke über Monate leicht zurückverschieben. In diesem Fall ist eine Nachkorrektur möglich, sobald der Befund stabil ist.
Ab welchem Alter kann man Kurzsichtigkeit lasern lassen?
Ab 18 Jahren, und erst wenn die Sehstärke seit mindestens zwölf Monaten stabil ist. Bei jüngeren Menschen verändert sich die Myopie häufig noch, sodass eine Korrektur zu früh käme.
Welches Verfahren ist bei hoher Kurzsichtigkeit am besten?
Bei hohen Werten zählt vor allem der Gewebeverbrauch. ReLEx SMILE und SmartSurfACE gelten hier als schonend, die Femto-LASIK überzeugt durch schnelle Erholung. Entscheidend bleibt die gemessene Hornhautdicke.
Was kostet das Lasern bei Kurzsichtigkeit?
Bei Aumedica in Köln 1.800 Euro pro Auge im Festpreis, unabhängig vom Verfahren und von der Dioptrienzahl. Voruntersuchung, Eingriff, alle Nachkontrollen über zwölf Monate und die Augentropfen sind enthalten.
Fazit
Kurzsichtigkeit zu lasern ist sicher, wirksam und bewährt. Millionen Menschen erlebten endlich Freiheit von der Brille.
Bei Aumedica profitierst du von 40.000+ erfolgreichen Operationen und neuster Technologie. Lass dich beraten.


