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Vorbereitung reduziert Angst. Das ist keine Plattitüde, sondern ein Befund aus der perioperativen Psychologie: Patienten, die gut informiert und strukturiert vorbereitet sind, zeigen geringere Stresshormonspiegel, berichten weniger Angst und kooperieren besser während des Eingriffs. Diese Checkliste ist Ihr praktischer Fahrplan.
Wochen vor dem Eingriff
- Erstgespräch vereinbaren und Angst offen ansprechen: Teilen Sie dem Behandler mit, dass Sie sich als Angstpatient einstufen. Je früher, desto besser.
- Ablauf des Eingriffs lesen und verstehen: Das Unbekannte ist der stärkste Angstauslöser. Konkrete Informationen ersetzen Fantasien.
- Fragen aufschreiben: Notieren Sie jede Frage, die Sie beschäftigt. Keine Frage ist zu klein oder zu absurd.
- Erfahrungsberichte lesen: Reale Berichte von anderen Angstpatienten zeigen, was Sie wirklich erwartet.
- Methode klaren: Besprechen Sie, welche Augenlasermethode fuer Ihre Situation und Ihre Angst am besten geeignet ist.
- Beruhigungsmittel klaren: Sprechen Sie an, ob ein leichtes Beruhigungsmittel fuer den Behandlungstag sinnvoll ist.
- Begleitperson organisieren: Jemand, dem Sie vertrauen, sollte Sie begleiten, insbesondere wenn Sie ein Beruhigungsmittel erhalten.
Die Woche vor dem Eingriff
- Schlaf priorisieren: Schlafmangel verschärft Angst. Gehen Sie in der Woche vor dem Termin konsequent frühzeitig schlafen.
- Koffein reduzieren: Koffein erhöht die physiologische Erregung. Reduzieren Sie Kaffee, Tee und Energy Drinks in den 48 Stunden vor dem Eingriff.
- Entspannungstechniken ueben: Zwerchfellatmung und progressive Muskelentspannung sind in dieser Woche am wirksamsten, wenn sie bereits geübt sind.
- Keine Horror-Stories lesen: Meiden Sie Foren und sozialen Medien, in denen seltene Komplikationen überproportional diskutiert werden.
- Nachsorge Produkte besorgen: Augentropfen und eine Schutzbrille, die nach dem Eingriff benötigt werden, sollten bereitstehen, damit Sie am Behandlungstag keine Besorgungen machen müssen.
Am Tag des Eingriffs
- Frühstück: Leichte Kost ist in Ordnung, ausser der Arzt hat etwas anderes empfohlen.
- Bequeme Kleidung: Keine beengenden Kragen oder Rollkragenpullover. Sie liegen auf einer Liege und sollten sich wohlfühlen.
- Kein Make-up, kein Parfum: Augenlider müssen ungeschminkt sein. Parfum kann die Laseroptik beeinflussen.
- Beruhigungsmittel wie besprochen nehmen: Exakt so, wie mit dem Arzt abgesprochen, nicht mehr, nicht weniger.
- Musik oder Hörbuch einpacken: Viele Augenzentren erlauben das Hören von Musik während des Wartens. Das kann die präoperative Angst deutlich reduzieren.
- Begleitperson informieren: Sie sollte die Zeit einplanen, mindestens zwei bis drei Stunden.
Im Behandlungszimmer
- Sprechen Sie mit dem Behandlungsteam: Sagen Sie, wenn Ihnen etwas unangenehm ist. Das Team ist darauf eingestellt.
- Atmung: Atmen Sie ruhig und tief. Flache, schnelle Atmung verschärft Angstreaktionen.
- Fixierlicht: Schauen Sie auf das Licht, das der Arzt Ihnen zeigt. Sie müssen es nicht perfekt treffen, das Eye-Tracking-System hilft.
- Stopp ist möglich: Wenn Sie wirklich stoppen möchten, signalisieren Sie es. Kein Laser läuft gegen Ihren Willen.
Nach dem Eingriff
- Verhaltensregeln beachten: Kein Reiben der Augen, kein Schwimmen, kein intensiver Sport in den ersten Tagen.
- Augentropfen nach Plan verwenden: Antibiotische und entzündungshemmende Tropfen nach Zeitplan.
- Heilungsverlauf kennen: Das Sehen kann in den ersten Tagen schwanken. Das ist normal.
- Nachsorgetermine einhalten: Lassen Sie den Heilungsverlauf regelmäßig kontrollieren.
Fazit
Gute Vorbereitung ist die wirksamste Massnahme gegen Angst. Diese Checkliste begleitet Sie von der Entscheidung bis zur Erholung. Drucken Sie sie aus, machen Sie Haken, und gehen Sie mit einem Plan in Ihren Termin beim Augenlasern in Köln.


