Angst vor dem Augenlasern: Was wirklich passiert – Schritt für Schritt

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Viele Menschen wünschen sich ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen, zögern aber, einen Termin fuer Augenlasern zu vereinbaren. Oft sind es konkrete Ängste und Fragen, die sie zurückhalten: Was, wenn ich mich bewege? Tut es weh? Was kann schiefgehen? Diese Gedanken sind vollkommen normal und verständlich. Denn die Augen sind unser kostbarstes Sinnesorgan, und kein Mensch entscheidet leichtfertig ueber einen Eingriff daran.

Dieser Beitrag geht auf die häufigsten Ängste vor dem Augenlasern ein und zeigt sachlich auf, was die Wissenschaft und täglich Praxis ueber die Sicherheit und den Ablauf sagen. Das Aumedica-Team in Köln steht Ihnen fuer offene Gespräche zu allen Ihren Fragen zum Augenlasern Köln zur Verfügung, ohne Druck und ohne Zeitbegrenzung.

Was passiert, wenn ich mich während des Eingriffs bewege?

Das ist die häufigste Angst von Menschen, die Augen Lasern in Betracht ziehen. Die Vorstellung, der Laser könnte das falsche Gewebe treffen, wenn das Auge zuckt, ist verständlich, aber faktisch unbegründet. Moderne Lasersysteme sind mit einem Echtzeit-Eyetracking ausgestattet, das Augenbewegungen mehrere hundert Mal pro Sekunde verfolgt.Das Eyetracking kompensiert kleine Augenbewegungen automatisch und in Echtzeit. Wenn eine Bewegung zu gross oder zu schnell ist, stoppt der Laser sofort. Nach einer kurzen Pause wird der Eingriff an genau der richtigen Stelle fortgesetzt. Die Präzision des Systems entspricht einer Genauigkeit von Bruchteilen eines Millimeters.Dazu kommt: Während des Eingriffs wird das Auge mit einem kleinen Instrumentarium stabilisiert. Das klingt ungemütlich, ist aber tatsächlich kaum spürbar, da Betäubungstropfen die Augenoberfläche vollständig betäubt haben.

Tut das Augenlasern weh?

Nein. Bevor der Eingriff beginnt, werden Betäubungstropfen eingeträufelt. Diese wirken innerhalb von Sekunden und schalten die Schmerzempfindung auf der Augenoberfläche vollständig ab. Die Patientin oder der Patient ist dabei bei vollem Bewusstsein, kann sprechen und versteht, was passiert.Während des Eingriffs können manche Menschen ein leichtes Druckgefühl wahrnehmen, wenn das Auge Stabilisierung Instrumentarium aufgesetzt wird. Schmerzen werden jedoch nicht gespürt. Nach dem Eingriff können die Augen in den ersten Stunden leicht brennen oder tränen. Das ist normal und klingt rasch ab.Bei LASEK und PRK dauert die Erholung etwas länger, und die ersten zwei bis drei Tage können leichte Beschwerden auftreten. Dafür werden schmerzlindernde Augentropfen und Schutzlinsen verwendet.

Was ist, wenn etwas schiefläuft?

Diese Frage beschäftigt fast jeden, der ueber einen chirurgischen Eingriff nachdenkt. Ehrliche Antwort: Jeder operative Eingriff trägt ein gewisses Restrisiko. Bei Augenlasern liegt die Rate schwerwiegender Komplikationen bei erfahrenen Kliniken jedoch konstant unter einem Prozent.Die häufigsten Nebenwirkungen sind vorübergehend: leichte Blendempfindlichkeit, Halos (Lichtkränze um Lichtquellen), trockene Augen. Diese klingen bei den meisten Patientinnen und Patienten innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten ab. Schwerwiegende Komplikationen wie Infektionen oder signifikante Sehverschlechterung sind extrem selten.Um das Risiko weiter zu minimieren, führt Aumedica vor jedem Eingriff eine umfassende Voruntersuchung durch. Wer nicht geeignet ist, wird ehrlich informiert und auf Alternativen hingewiesen. Ein Eingriff, der nicht sicher ist, wird nicht durchgeführt.

Und wenn das Ergebnis nicht gut ist?

Die Ergebnisse moderner Augenlaser Therapien sind sehr zuverlässig. Mehr als 95 Prozent der Patientinnen und Patienten erzielen nach dem Eingriff eine Sehstärke von 1,0 oder besser. Dennoch: Das verbleibende Restrisiko, dass die Korrektur nicht vollständig ideal ist, kann nicht völlig ausgeschlossen werden.In solchen Fällen ist eine sogenannte Nachbehandlung (Enhancement) möglich, sofern genügend Hornhaut Gewebe vorhanden ist. In den allermeisten Fällen ist die Sehstärke jedoch sehr gut. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie nach der Behandlung sogar schärfer sehen als jemals zuvor mit ihrer Brille.

Ich habe Angst vor dem Laser selbst

Der Laser, den man bei einem Augenlaser Eingriff sieht, ist ein schwaches, meist grünes oder rotes Fixation Licht. Der eigentliche Laserstrahl, der die Hornhaut bearbeitet, ist unsichtbar (UV-Bereich). Was Patientinnen und Patienten sehen, ist lediglich das Fixation Licht, auf das sie während des Eingriffs schauen sollen.Viele Menschen sind überrascht, wie undramatisch der eigentliche Eingriff wirkt, wenn sie ihn hinter sich haben. Was sich im Kopf als bedrohlich anfühlen, ist in der Realität oft viel weniger angsteinflößend als befürchtet.

Ich habe Angst, nicht still halten zu können

Die Sorge, nicht stillhalten zu können, ist verbreitet, aber in der Praxis kein Problem. Der Eingriff dauert pro Auge nur wenige Minuten. Während dieser Zeit gibt das Ärzteteam ruhige, klare Anweisungen. Das Eyetracking-System des Lasers passt sich kleinen Bewegungen automatisch an.Ausserdem werden vor dem Eingriff keine starken Beruhigungsmittel benötigt. Manche Kliniken bieten leichte Beruhigungsmittel an, wenn die Patientin oder der Patient sehr aufgeregt ist. In der Praxis berichteten jedoch die allermeisten Menschen, dass die eigentliche Situation ruhiger und kontrollierbarer war als erwartet.

Ich habe gehört, Augenlasern sei nicht bei jedem erfolgreich

Das stimmt: Nicht jede Person ist für Augenlasern geeignet. Das ist kein Fehler des Verfahrens, sondern ein wichtiges Qualitätsmerkmal seriöser Kliniken. Wenn die Voruntersuchung zeigt, dass die Hornhaut zu dünn ist, die Fehlsichtigkeit ausserhalb des korrigierbaren Bereichs liegt oder andere Kontraindikationen vorliegen, wird eine Behandlung abgelehnt.Diese Ehrlichkeit schützt die Patientin oder den Patienten. Wer nach einer gründlichen Voruntersuchung als geeignet eingestuft wird, hat sehr gute Chancen auf ein ausgezeichnetes Ergebnis.

Wie Sie mit der Angst umgehen können: Praktische Tipps

  • Informieren Sie sich sachlich: Je mehr Sie ueber den genauen Ablauf wissen, desto weniger Raum hat die Fantasie fuer worst-case-Szenarien.
  • Stellen Sie alle Ihre Fragen in der Beratung: Keine Frage ist zu dumm. Ein seriöser Arzt nimmt sich die Zeit, alle Bedenken zu besprechen.
  • Sprechen Sie mit Personen, die den Eingriff bereits hatten: Erfahrungsberichte von echten Patientinnen und Patienten können mehr beruhigen als jede Statistik.
  • Vereinbaren Sie zunächst nur eine Voruntersuchung: Das verpflichtet Sie zu nichts und gibt Ihnen mehr Informationen fuer Ihre Entscheidung.
  • Nehmen Sie eine Vertrauensperson mit: Zur Beratung und zum Eingriff darf eine Begleitperson dabei sein.

Was passiert, wenn ich den Eingriff abbrechen will?

Kein Eingriff wird ohne Ihre ausdrückliche und informierte Zustimmung durchgeführt. Wenn Sie sich bis zum letzten Moment anders entscheiden, wird der Termin problemlos verschoben oder abgesagt. Auch nach Beginn der Vorbereitungen kann der Eingriff bis zu einem bestimmten Zeitpunkt unterbrochen werden. Ihre Selbstbestimmung hat immer Vorrang.

Warum Augenlasern trotz Angst eine gute Entscheidung sein kann

Viele Menschen, die sich trotz anfänglicher Angst fuer Augenlasern entschieden haben, berichten rückblickend, dass es eine der besten Entscheidungen ihres Lebens war. Das unmittelbare Erleben, nach jahrelangem Brillentragen ohne Sehhilfe aufwachen zu können, wird von den meisten als befreiend und emotional berührend beschrieben.Angst vor einem medizinischen Eingriff ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sie verschwindet meist nicht, wenn man sie ignoriert, sondern wenn man ihr offen begegnet, Fragen stellt und Fakten sammelt.

Ihre Fragen bei Aumedica in Köln

Das Aumedica-Team in Köln begleitet Sie von der ersten Frage bis zur letzten Nachsorge. Wenn Sie Angst vor dem Eingriff haben, sagen Sie es uns offen. Wir nehmen uns die Zeit, alle Ihre Bedenken gründlich zu besprechen. Vereinbaren Sie jetzt Ihr unverbindliches Erstgespräch zum Augenlasern Köln und lernen Sie das Team und die Klinik kennen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Zusammenfassung: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Eyetracking stoppt den Laser sofort bei zu grossen Augenbewegungen.
  • Betäubungstropfen machen den Eingriff schmerzlos.
  • Das Risiko schwerwiegender Komplikationen liegt unter einem Prozent.
  • Mehr als 95% der Patientinnen und Patienten erzielen 1,0 Sehstärke oder besser.
  • Niemand wird ohne gründliche Voruntersuchung und informierte Zustimmung behandelt.
  • Augenlasern ist einer der am besten untersuchten refraktiven Eingriffe weltweit.

Über den Autor

Dr. med. Kadir Kocadag

Autor

Dr. med. Kadir Kocadag

Augenlaserchirurgie · Solingen & Köln

Dr. med. K. Kocadag ist Facharzt für Augenheilkunde und Experte für moderne Augenlaserchirurgie. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Universität Duisburg-Essen, die fachärztliche Ausbildung an der Universitätsaugenklinik Essen. Seine Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Makula- und Netzhauterkrankungen sowie in der refraktiven Chirurgie.

Seit 2015 ist Dr. Kocadag in Solingen und Köln niedergelassen und zudem als Konsiliararzt im Städtischen Klinikum Solingen tätig.

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